Fußbecken für Whirlpools

Aufblasbares Fußbecken von Jilong

Bildquelle: Jilong

Vor allem wenn Sie Ihren aufblasbaren Whirlpool draußen im Garten oder auf der Terrasse als Outdoor-Whirlpool nutzen ist die Gefahr groß, dass beim Einstieg Sand, Gras, Blätter oder sonstige Verunreinigungen in das Poolwasser eingeschleppt werden. Diese Verunreinigungen sorgen dafür, dass eine häufigere Reinigung des Whirlpools erforderlich ist und haben zudem auch negative Auswirkungen auf die Wasserqualität, was wiederum eine potenzielle Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt. Abhilfe schaffen da Fußbecken, die als Kunststoff-Wannen oder in aufblasbarer Form erhältlich sind.

Fußbecken für Whirlpools

In den Fußbecken* werden die Füße von Gras, Sand oder sonstigen Schmutzresten befreit und gereinigt. Da das Wasser dadurch länger klar und sauber bleibt, wird die Wasserpflege erleichtert und der Bedarf an Reinigungsmitteln sowie chemischen Zusätzen erheblich gesenkt. Die Fußbecken eignen sich ideal für Ihren (aufblasbaren) Whirlpool, Pool oder das heimische Spa. Natürlich kann die Fußbadewanne auch einfach nur mit kaltem Wasser befüllt und so zur Abkühlung an heißen Sommertagen genutzt werden.

Fußbäder in der Hydrotherapie

Fußbecken dienen selbstverständlich nicht nur zur Fußreinigung und verhindern, dass Schmutz in das Poolwasser mitgenommen wird, sondern können zudem auch für Wellness-Fußbäder zur Entspannung oder für medizinische Fußbäder eingesetzt werden. Dabei werden die Füße, unter Umständen auch die Unterschenkel, in kaltem oder heißem Wasser gebadet. Die Hydrotherapie wird bereits seit der Antike zelebriert und findet auch heute noch unter anderem durch die nach Sebastian Kneipp benannten Wasser-anwendungen Verwendung.

Die Wirkungsweise der Hydrotherapie ist vor allem auf die Wärmeleitung des Wassers zurückzuführen, indem entweder Wärme zugeführt oder abgeleitet wird. Dabei beschränkt sie sich  nicht nur auf einzelne Körperregionen wie beispielsweise die Füße, sondern entfaltet ihre Wirkung im ganzen Organismus und beeinflusst dadurch das Immunsystem, den Kreislauf, das Nervensystem sowie den Stoffwechsel.


Kaltes Fußbad

Kalte Reize helfen vor allem bei Venenleiden, lindern schmerzende Füße und vertreiben Müdigkeit sowie Erschöpfung. Auch bei Kopfschmerzen, Migräne, Überhitzung oder Nasenbluten können kalte Fußbäder eingesetzt werden und sind zudem an heißen Sommertagen äußerst angenehm. Ein kaltes Fußbad wirkt zuerst erfrischend, dann entspannend und beruhigend. Die Temperatur des kalten Wassers sollte dabei 12°C bis 18°C betragen und die Badedauer maximal dreißig Sekunden.

Anschließend werden die Füße nicht frottiert, sondern das Wasser wird lediglich mit den Händen abgestreift. Dies verlängert den Erfrischungseffekt und verhindert zudem ungleichmäßige Trocknung, welche wiederum zu unerwünschten Reizen auf den Körper führen kann. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Füße nach dem Fußbad wieder schnell warm werden. Bei Blasenentzündungen und ausgeprägtem Wärmebedürfnis sollten kalte Fußbäder nicht angewendet werden.

Warmes Fußbad

Ein warmes Fußbad ist angesagt bei Schlafstörungen, schwachem Immunsystem, Verstopfung und bei chronisch kalten Füßen. Es steigert zudem die allgemeine Durchblutung und führt dem Körper Wärme zu. Durch die Zugabe von ätherischen Ölen wird es zu einem Anti-Stress-Fußbad, von welchem nicht nur die Füße sondern auch der ganze Körper profitiert. Zusätzlich werden noch die aufsteigenden Dämpfe des ätherischen Öls eingeatmet, was sich ebenfalls positiv auf die das Wohlbefinden sowie die Stimmung auswirkt.

Wer Probleme mit Schweißfüßen hat, ist mit einem warmen Fußbad ebenfalls gut beraten. Die Zugabe von Salbei oder Eichenrinde kann bei regelmäßiger Anwendung übelriechende Füße bekämpfen. Ebenfalls hilfreich bei Schweißfüßen ist ein Fußbad mit Natron oder Apfelessig, da die natürlichen Wirkstoffe der Schweißbildung entgegen wirken und einen positiven Einfluss auf den gesamten Organismus haben.

Bei einem warmen Fußbad sollte die Temperatur zwischen 37°C und 39°C liegen, die Badezeit maximal fünfzehn Minuten betragen. Danach werden die Füße abgetrocknet und es ist wichtig, eine anschließende Ruhezeit von mindestens einer halben Stunde einzuhalten. Ein warmes Fußbad sollte bei entzündlichen Hauterkrankungen an Füßen und/oder Waden, ausgeprägten Krampfadern sowie arteriellen Durchblutungsstörungen nicht angewendet werden.

Wechsel-Fußbad

Ein Wechsel-Fußbad stärkt den Kreislauf und das körpereigene Immunsystem. Durch eine Heiß-/ Kaltanwendung wird der Kreislauf sowie die Blutgefäße trainiert, wodurch diese zudem gegen chronisch kalte Füße hilfreich ist. Hierzu wird mehrfach vom warmen Spa ins kalte Fußbecken gewechselt, alternativ kann auch eine weitere Fußwanne verwendet werden, die mit warmen Wasser befüllt wird.

Die Temperatur des Warmwassers sollte dabei 36°C bis 38°C betragen, der Aufenthalt darin 5 – 10 Minuten. Danach steigt man für 10 – 20 Sekunden in das kalte Fußbad und anschließend wieder in das warme Wasser. Dieser Wechsel sollte mindestens 2-mal wiederholt werden. Den Abschluss sollte eine kalte Anwendung darstellen. Auch hier ist eine Nachruhephase wichtig für den Körper. Bei Krampfadern sollten keine Wechsel-Fußbäder durchgeführt werden.

Wichtig: Bei einigen Erkrankungen sowie gesundheitlichen Problemen sollten medizinische Fußbäder unterlassen bzw. erst nach Rücksprache mit einem Arzt durchgeführt werden.