Whirlpool Desinfektion – Gängige Desinfektionsmittel im Überblick

Rosenblätter im Wasser

Bildquelle: Jilong

Das warme Wasser des Whirlpools hilft uns nicht nur dabei uns zu entspannen, indem es den Körper beruhigt und den Geist anregt, sondern begünstigt leider auch die Vermehrung von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen. Um sich keinen gesundheitlichen Risiken auszusetzen, ist daher eine regelmäßige Reinigung und Whirlpool Desinfektion erforderlich, da nur so schädliche Mikroorganismen beseitigt werden können.

Welche Desinfektionsmethoden für Ihren aufblasbaren Whirlpool in Frage kommen, damit er hygienisch sauber ist und worauf Sie doch lieber verzichten sollten, um Ihrem Jacuzzi nicht zu schaden, erfahren Sie im Folgendem.

Whirlpool Desinfektion – Gängige Desinfektionsmittel

Neben der regelmäßigen Reinigung Ihres aufblasbaren Whirlpools gehört auch die Wasserpflege zu den nötigen Reinigungsarbeiten, da mangelnde Wasserqualität eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit darstellt. Ein wichtiger Bestandteil der Whirlpool Wasserpflege ist die regelmäßige Desinfektion des Wassers, da warmes Wasser eine optimale Brutstätte für Keime, Bakterien, Algen und sonstige organische Partikel bietet. Zur Whirlpool Desinfektion stehen verschiedene Methoden zur Auswahl, die für ein hygienisch sauberes Badevergnügen sorgen. Um Bleichflecken an der Whirlpool-Oberfläche zu vermeiden, sollte auf jeden Fall der meist im Lieferumfang enthaltene Dosierschwimmer verwendet werden.

Chlor

Chlor-, Brom-, pH-Teststreifen
Bildquelle: Jilong

Chlor (Cl) gehört schon seit langer Zeit zu den beliebtesten Desinfektionsmitteln bei der Whirlpool Desinfektion und bietet einen optimalen Schutz vor organischen Verunreinigungen im Wasser. Wer mit Chlor desinfiziert, sollte den Anteil an freiem Chlor auf einem Wert zwischen 0,8 bis 1,5 mg/L (ppm) halten. Bei niedrigeren Werten ist die Desinfektion nicht mehr gewährleistet – höhere Werte wiederum können zu gereizten Augen und Hautirritationen führen. Testen Sie den Chlorgehalt am besten rund 12 Stunden nach der Chlorung mithilfe eines Teststreifens*.

Aktivsauerstoff

Aktivsauerstoff besteht in der Regel aus einer Verbindung von Wasserstoffperoxid (H2O2) sowie Natriumcarbonat (Na2CO3) und gilt als Kunstwort. Die Whirlpool Desinfektion mit Aktivsauerstoff ist vor allem für Menschen praktisch, die unter einer Chlor-Allergie leiden. Ein weiterer Vorteil dieser Desinfektionsmethode ist, dass der oft als störend empfundene Chlorgeruch nicht auftritt.

Bei häufiger Nutzung des aufblasbaren Whirlpools stößt die Desinfizierung des Wassers mit Aktivsauerstoff jedoch relativ schnell an ihre Grenzen. Achten Sie darauf, dass der Aktivsauerstoff-Gehalt stets zwischen 5,0 bis 8,0 mg/L gehalten wird – auch hier können Sie zur Messung Teststreifen* verwenden. Aktivsauerstoff bietet den zusätzlichen Vorteil, dass sich das Wasser auch für die Gartenbewässerung eignet.

Brom

Wie Chlor gehört auch Brom (Br) zur Gruppe der Halogene und ist in der Lage Bakterien, Pilze, Viren und sonstige organische Verschmutzungen durch Oxidation zu beseitigen. Gegenüber Chlor bietet Brom eine größere pH-Wert-Toleranz und ist daher nicht so anfällig bei Schwankungen. Ein Einsatz von Brom bei der Whirlpool Desinfektion schont zudem die Haut sowie die Augen, führt nicht zu einer Haarverfärbung und ist geruchsneutral. Die empfohlenen Brom-Werte im Whirlpool liegen zwischen 2,0 bis 4,0 mg/L.

Ozon

Beim Ozon handelt es sich um einen aktiven Sauerstoff (O3), der hauptsächlich in der Erdatmosphäre vorkommt. Ozon kommt aber auch als umweltfreundliches Desinfektionsmittel in Whirlpools zum Einsatz. Mittels Ozonator wird Sauerstoff (O2) direkt in Ozon (O3) umgewandelt. Das einzige Abfallprodukt hierbei ist Sauerstoff, der direkt wieder an die Umgebungsluft abgegeben wird.

Die Anschaffung eines Ozongenerators für die Desinfektion eines aufblasbaren Whirlpools können wir Ihnen jedoch nicht empfehlen, da neben der aggressiven Wirkung gegen Kunststoffe vor allem die Kosten verhältnismäßig hoch sind. Dazu kommt, dass ein Ozonator innerhalb von wenigen Jahren nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Leistung erbringt und den Einsatz von zusätzlichen Desinfektions-Methoden erfordert.